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Das Ehegelübde

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© HNBS / pixabay.com

Das Ehegelübde ist ein wichtiger Bestandteil einer Hochzeit. Kirchliche Hochzeiten, freie Trauungen und standesamtliche Hochzeiten kommen ohne ein solches Gelübde vielerorts gar nicht mehr aus. Eheversprechen sollten persönlich und unvergesslich ausfallen, um den gewünschten Effekt bei der Trauung zu erzielen. Dass das nicht unbedingt so leicht ist, wie es klingt, dürfte klar sein. Mit dem richtigen Vorgehen kann das Eheversprechen bisweilen das aufsehenerregende Highlight der Trauung darstellen. Zweifelsohne kann es eine Herausforderung sein, ein schönes, authentisches und gleichermaßen romantisches Eheversprechen auszuformulieren. Doch mit den nachfolgenden Tricks können Sie sich an diese Aufgabe heranwagen und Ihren Geliebten oder Ihre Geliebten an der Hochzeit mit den richtigen Worten würdigen. So machen Sie die Trauung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Eheversprechen – Ja oder Nein?

Mehr und mehr Paare stellen sich bei den Hochzeitsvorbereitungen die Frage, ob Sie ein individuelles Eheversprechen in die Trauung einfließen lassen möchten. Grundsätzlich ist das eine sinnvolle Entscheidung, macht es die Hochzeit doch noch einmal etwas persönlicher. Gestaltungstechnisch können sich Brautpaare bei einem Ehegelübde wunderbar ausleben. Wichtig ist wohl lediglich, dass beide Partner bereit sind, ein Eheversprechen anzufertigen. Gespräche im Voraus sind unvermeidbar, damit klar wird, ob ein Gelübde von beiden realisiert werden kann. Es wäre fatal, wenn die Braut ihre Emotionen spielend leicht in ein Ehegelübde verwandeln kann und der Bräutigam sich über Wochen hinweg quält. Ehrlich und klar muss demzufolge besprochen werden, in welcher Form ein Versprechen, das Selbst formuliert wurde, angebracht ist.

Die Eckdaten für das Gelübde

Ein Eheversprechen muss kurz, aussagekräftig und trotzdem romantisch sein. Gar nicht so einfach da die Balance zu behalten. Vordergründig muss das Versprechen dem Anlass entsprechen und dem Partner gerecht werden. Perfekt wird das Ehegelübde, wenn eine Mischung aus Romantik und Distanz gelingt. Emotional überladene Versprechungen lösen in der Kirche oftmals zu viele Emotionen aus und verhindern, dass das Gelübde flüssig vorgetragen werden kann. Ein zu emotionsloses Eheversprechen ist ohne Diskussionen nicht angemessen, immerhin soll dem Partner vermittelt werden, wie wichtig er einem ist. Verniedlichungen mögen in den eigenen vier Wänden vertraut wirken, haben in der Kirche allerdings nichts zu suchen. Die Brautleute sollten sich immer mit Vornamen ansprechen oder aber auf möglichst neutrale Kosenamen setzen. „Liebster“ oder auch „Liebste“ sind absolut angemessen und klingen dennoch vertrauter, als wenn es sich nur um die Vornamen handelt.

Kleine Anekdoten und Begebenheiten aus der Beziehung lockern so ein Gelübde zwar wunderbar auf, doch das kann auch schief gehen. Es ist wenig sinnvoll, irgendwelche Insider in das Versprechen einzubauen. Das würde bei den Hochzeitsgästen nur für Verwirrung sorgen. Eine Ausnahme sind solche Geschichten, die im gesamten Umfeld bekannt sind. Es ist recht unwahrscheinlich, dass wirklich alle Gäste damit etwas anfangen können. In der Kürze liegt bekanntlich die Würze: Simpel aber wahr, schließlich ist die Hochzeit endlich und darf durch das Eheversprechen nicht künstlich aufgeblasen werden. Außerdem lässt die Konzentration der Gäste irgendwann unweigerlich nach.

Das Ehegelübde vorbereiten

Es klingt wenig romantisch, doch ein Konzept darf nicht fehlen. Wer möchte, notiert sich im Voraus einige Eckdaten, wichtige Fakten und Emotionen, die unbedingt in dem Eheversprechen vorkommen sollten. Ein Limit ist ebenfalls nicht schlecht, in den meisten Fällen umfassen klassische Eheversprechen rund 50 bis 100 Worte. Abweichungen sind vollkommen in Ordnung, sollten aber nicht zu drastisch ausfallen. Eine klare Richtung darf ebenfalls nicht fehlen. Soll das Gelübde romantisch oder gar humorvoll sein? Soll eine Geschichte erzählen oder in eine ganz andere Richtung gehen? Der Schlusssatz ist jener, der dem Partner zumeist im Gedächtnis bleibt und auch bei den Hochzeitsgästen nachhallt. Es sollte sich demnach um ein Versprechen oder eine prägnante Liebeserklärung handeln, die zusammenfassend auftritt. Mit einer Deadline baut man zwar Druck auf, doch nachweislich treibt das an und hilft dabei, dass die romantische Liebeserklärung am Ende auch rechtzeitig fertig wird.

Hochzeitsversprechen schreiben und ausformulieren

Sobald alle wesentlichen Eckdaten beisammen sind, kann es auch schon losgehen. Die Formulierung ist wohl eine sehr individuelle Angelegenheit. Es darf auch gerne kreativ vorgegangen werden, denn bei einem Eheversprechen sind wohl kaum Grenzen zu befürchten. Es sollte einfach nur eine große und schöne Liebeserklärung werden, die möglichst rund klingt. Laien tun sich damit womöglich schwer. Deswegen wäre es sinnig, das Hochzeitsversprechen über mehrere Tage hinweg zu bearbeiten. Einige Pausen sind hilfreich um die Kreativität zu fördern. Korrekturarbeiten sollten ebenso mit zeitlichem Abstand stattfinden, damit Fehler nicht einfach überlesen werden. Idealerweise nimmt sich der Trauzeuge die Zeit und schaut sich das Gelübde etwas genauer an. Einer unbeteiligten Person fallen Schreibfehler und holprige Sätze bisweilen eher auf. Je früher die Arbeit aufgenommen wird, desto mehr Zeit bleibt für Nachbearbeitung. Irgendwann ist aber auch einmal Schluss, nach der x-ten Korrekturschleife läuft man nämlich Gefahr, dass alles irgendwann nur noch steif und unecht klingt. Genau das gilt es aber zwingend zu vermeiden, sonst käme in der Kirche niemals die gewünschte Stimmung auf.

So wird ein Ehegelübde vorgetragen

Man möchte meinen, die größte Herausforderung wäre nun überwunden, doch das stimmt nicht. Bei all den Vorbereitungen und Übungsläufen stellt die Nervosität am Hochzeitstag durchaus ein Problem dar. Deswegen ist es in Ordnung, wenn ein Spickzettel mit in die Kirche kommt. Dieser bewahrt vor peinlichen Textpannen. Die Wirkung ist dann zwar nicht mehr ganz so souverän, aber lieber gibt es eine solche Gedächtnisstütze, als dass am Ende kein Wort mehr aus einem herauskommt. Es ist ein wenig beängstigend, wenn nicht nur die große Liebe den eigenen Worten lauscht, sondern die komplette Hochzeitsgesellschaft. Die Angst, etwas falsch zu machen, ist sicher allgegenwärtig. Doch das muss nicht sein. Kleinere Aussetzer, Versprecher und Pausen sind manchmal sogar charmant. Mit dem Spickzettel in der Hand ist allerdings die Vorbereitung perfekt und so geht wohl kaum etwas schief. Einem romantischen Liebesversprechen am Altar steht also nichts im Wege. Die Wirkung ist sicherlich genauso, wie es sein soll. Garantiert werden sich die Brautleute noch viele Jahre später an diesen einen Moment erinnern, der von tiefster Verbundenheit zeugte.