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Verliebt wie am ersten Tag – so bleibt die Liebe frisch

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© EdiNugraha / pixabay.com

Ungefähr jede dritte Ehe in Deutschland endet beim Scheidungsanwalt – wobei Ehepaare, die in Großstädten leben, noch gefährdeter sind. Während auf dem Lande jedes dritte Paar die Scheidung einreicht, ist es in städtischen Gebieten sogar jedes Zweite. Vor allem zwischen dem vierten und siebten Jahr ist das Trennungsrisiko besonders hoch. Nicht verwunderlich also, dass viele frisch verheiratete Paare befürchten, das „verflixte siebte Jahr“ könnte auch ihre Liebe zerstören.

Ob eine Ehe Bestand hat oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab und in den meisten Fällen zeichnen sich Eheprobleme schon lange vor der Trennung ab. Risikoreich sind vor allem Situationen, in denen sich das bisherige Leben grundlegend ändert. Ursache hierfür können entweder die Geburt des ersten Kindes, ein Jobwechsel, der mit einem Umzug verbunden ist, oder andere lebensveränderte Ereignisse sein. Wer jedoch etwas Arbeit in die Beziehung investiert und auch bereit für Veränderungen ist, der kann die Liebe auch über viele Jahre hinweg am Leben erhalten. Wir zeigen, wie Sie auch nach vielen Jahren Ehe noch verliebt sind, wie am ersten Tag.

Gemeinsam den Alltag genießen

Jede Beziehung kommt irgendwann im Alltag an und das Gefühl der Verliebtheit lässt mit der Zeit nach. Dies ist jedoch kein Hinweis darauf, dass die Gefühle für den Partner erloschen sind und die Partnerschaft vor dem Aus steht. Auch wenn viele Menschen diese Verliebtheit am liebsten für immer erhalten möchten, ist diese Entwicklung wichtig für eine stabile Partnerschaft. Denn aus der Verliebtheit entwickelt sich Liebe und statt von Glücksgefühlen wird die Beziehung nun schließlich von Vertrauen und Zuneigung gesteuert.

Damit die Liebe im Alltag nicht einschläft, ist es besonders wichtig, regelmäßig neuen Schwung in die Ehe zu bringen und das Leben gemeinsam zu genießen. Auch wenn Beruf und Familie wenig Zeit für Unternehmungen lässt, sollten Paare dennoch versuchen, so viel Zeit wie möglich gemeinsam zu verbringen und zum Beispiel am Abend ein Glas Wein zusammen zu trinken und sich zu unterhalten, einen Film zu schauen oder einfach kurz vor dem Schlafen eine halbe Stunde zu kuscheln. Auf diese Weise erlischt das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht und die Partnerschaft leidet nicht unter dem alltäglichen Leben.

In Erinnerungen schwelgen

Im Laufe der Zeit verlieren viele Paare die Leichtigkeit, die sie zu Beginn der Beziehung erlebt haben. Finanzielle Sorgen, Stress mit dem Nachwuchs oder Streitigkeiten, die im gemeinsamen Alltag auftreten, überschatten die Liebe und wirken sich auf das Zusammenleben aus. Um einen Teil dieser Gefühle auch im Alltag am Leben zu erhalten, sollten Paare in Erinnerungen schwelgen und sich das Kennenlernen, das erste Date, den ersten gemeinsamen Urlaub oder die Hochzeit ins Gedächtnis rufen. Auch das Blättern im Fotoalbum oder das Anschauen von Erinnerungstücken bringt vergangene Zeiten in die Gegenwart zurück und damit auch die Erinnerung daran, weshalb man sich in den Partner verliebt hat.

Liebesbeweise in den Alltag integrieren

Zu Beginn der Beziehung ist es selbstverständlich, dass man den Partner mit Liebesbeweisen überrascht. Warum sollte das in der Ehe aufhören? Ob einen handgeschriebenen Liebesbrief, einen Blumenstrauß oder ein romantisches Dinner bei Kerzenlicht, auch nach vielen Jahren Partnerschaft bringen solche Liebensbeweise wieder Schwung in die Ehe. Auch kleine Rollenspiele, wie etwa ein gemeinsames Date, zu dem die Partner getrennt gehen und sich verhalten, als wäre es das erste Treffen, können das Feuer neu entfachen und die Beziehung aufpeppen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Im Alltag sollte man dem Partner außerdem zeigen, dass man ihn wertschätzt und er eine wichtige Rolle im Leben spielt. Hierfür muss man nicht einmal viel Zeit oder Geld investieren, auch mit kleinen Gesten kann man dies beweisen. So kann man der Partnerin etwa auf dem Weg von der Arbeit nach Hause den Einkauf abnehmen, den Partner am Abend mit dem Lieblingsessen überraschen oder einen Babysitter für die Kinder suchen und einen gemeinsamen Restaurantbesuch planen.

Über Probleme sprechen

Wie heißt es so schön: „Streit kommt in den besten Familien vor“. Auch wenn viele Paare häufig streiten, so ist das doch noch lange kein Hinweis auf die Qualität der Beziehung. Wichtig ist jedoch, dass über Probleme mit dem Partner gesprochen wird. Damit diese Gespräche jedoch nicht weitere Streitigkeiten mit sich bringen, sollte man diese unbedingt auf einer sachlichen Ebene führen und dem Partner nicht nur Fehler vorhalten. Stattdessen sollte man seine Wünsche und Vorstellungen formulieren. Statt dem Partner vorzuhalten, dass er nie den Müll rausbringt, sollte man klar sagen, dass man sich mehr Unterstützung im Haushalt wünscht.

Entscheidend für eine glückliche Beziehung ist auch, dass man seine eigenen Fehler und Schwächen erkennt und diese auch zugibt. Denn Streitigkeiten basieren nicht nur auf einem Partner. Häufig führen auch Missverständnisse zu Problemen, da der Partner nicht klar sagt, was er möchte oder auch, was er eben nicht möchte. Bei Punkten, mit denen man überhaupt nicht einverstanden ist, sollte man auch Grenzen setzen und für seine Meinung einstehen können. In diesen Fällen findet man dann einen Kompromiss, mit dem beide zufrieden sind.

Auch wenn die Probleme im Alltag überhandnehmen, darf die Wertschätzung des Gegenübers nicht verloren gehen. Nach einem Streit sollte der Blick daher wieder auf die gemeinsame Zukunft gerichtet werden. Hilfreich hierbei ist es, wenn man Bilanz zieht und überlegt, in welchen Situationen der Partner einem zur Seite stand und welche Krisen gemeinsam gemeistert wurden. Auf diese Weise wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und auch in krisenreichen Zeiten verliert man nicht den Blick auf das Wesentliche.