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Goldallergie

Goldallergie
© Eigenes Bild

Eine Goldallergie ist sehr selten. Dennoch kommt es immer häufiger vor, dass Menschen auf Goldschmuck allergisch reagieren. Die Symptome können ganz unterschiedlich sein. Sehr häufig ist es bei allergischen Reaktionen auf Goldschmuck aber so, dass gar keine Allergie auf das Gold besteht. Viel häufiger reagieren Menschen allergisch auf Metalle, die der Goldlegierung beigemischt sind. Die Metalle, die verwendet werden um einen bestimmten Goldton herzustellen, rufen oftmals allergische Reaktionen hervor.

Goldallergie diagnostizieren

Um eine Allergie gegen Gold genau feststellen zu können, muss man einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann einen speziellen Allergietest durchführen. Treten die Symptome immer auf, wenn man Schmuck aus Gold trägt, werden auch Allergien auf andere Metalle, die dem Gold beigemischt sein können, getestet. Häufige Allergien treten u.a. bei Nickel, Kupfer oder Silber auf. Diese Metalle werden gerne verwendet um die bekannten Goldlegierungen herzustellen. Gold kann in seiner reinen Form nicht zu Schmuck verarbeitet werden. Somit ist auch Gelbgold eine Legierung. Sie besteht meistens aus einer Mischung aus reinem Gold, Silber und Kupfer. Um Weißgold herzustellen, verwendet man oft Silber oder Palladium, das dem Reingold beigemischt wird. Rotgold dagegen entsteht durch eine Legierung aus Kupfer und Gold. Um den Farbton heller oder dunkler zu gestalten kann noch Silber dazu gemischt werden. So entsteht z.B. auch das moderne Roségold. Bei einem umfangreichen Allergietest werden auch Allergien auf diese Zusatzmetalle getestet, so kann man genau feststellen, welchen Schmuck man besser nicht tragen sollte.

Symptome einer Goldallergie

Egal ob Goldallergie oder eine Allergie gegen ein anderes Metall, die Symptome sind meistens sehr ähnlich. Man merkt, dass man das Schmuckstück nicht gut verträgt, daran, dass man leichte bis starke Hautausschläge bekommt. Hautrötungen gehören zu den häufigsten Symptomen einer Kontaktallergie. Auch Ekzeme können entstehen. Hierzu neigen vor allem Menschen, die ohnehin schon an trockener Haut leiden. Auch Pusteln oder Pickel können auftreten, wenn man eine Allergie gegen Gold oder ein anderes Metall hat. Trockene Haut und Hautschuppen begleiten die Erscheinungen auf dem Hautbild zusätzlich. Auch juckt die Haut oftmals, so dass man das Schmuckstück automatisch nicht mehr tragen möchte. Das kann mitunter sehr schade sein.

Was kann man bei einer Goldallergie tun?

Eine Allergie gegen Gold ist eine Kontaktallergie. Das heißt, die allergischen Reaktionen treten nur auf, wenn man direkt mit dem Allergen in Kontakt kommt. Zudem ist zu sagen, dass eine Goldallergie erst mit der Zeit entsteht. Häufig betroffen sind Berufsgruppen, die mit diesen Metallen arbeiten. Durch den sehr häufigen Kontakt bildet der Körper eine Gegenreaktion gegen diese Stoffe. Leidet man an einer Goldallergie, ist erst einmal die einzige Lösung, dass man den Kontakt zu Goldschmuck vermeidet. Hat man einen Allergietest durchgeführt und weiß genau, dass man gar keine Allergie gegen das reine Gold sondern gegen ein Metall, das zur Goldlegierung beigemischt wurde, hat, kann man beim Schmuckkauf darauf achten, welche Goldlegierungen man kauft. Ein guter Juwelier kann darüber perfekt Auskunft geben. Oftmals reicht es schon aus, Schmuck zu wählen, der aus einer Goldlegierung mit einen hohen Anteil aus Gold gefertigt ist, zu wählen. Dazu können auch Hautärzte beraten. Denn das hängt von der Art der Allergie ab.